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Unsere Fahrzeuge

Die Aufarbeitung unseres Museumszuges und der übrigen Fahrzeuge erfolgt in weitestmöglicher Anlehnung an die sog. Epoche IIIb, also die Zeit zwischen 1956 und 1970. Diese Zeit war geprägt vom Strukturwandel bei der Eisenbahn durch den Ausbau des Diesel- und elektrischen Zugbetriebes, der Entwicklung eines modernen Fahrzeugparks und neuer Sicherungstechnik. Mit der neuen Signalordnung wurde das Dreilicht-Spitzensignal eingeführt. Die Deutsche Bundesbahn legte das umfangreiche Umbauprogramm für die dreiachsigen – und später vierachsigen – Nahverkehrswagen an. Die Farbe der Personenwagen war chromoxydgrün.

Triebfahrzeuge

Köf 11 032

Diesellokomotive Köf III (BR 332) [btf.] 

Fahrzeugregister-Nr.: 98 80 3332 032-2 D-AKO
ex DB 332 032-2, ex 11 032 
Hersteller: A. Jung, Lokfabrik, Jungenthal; Fabrik-Nr. 13574
Baujahr: 1963
Leistung: 240 PS; Höchstgeschwindigkeit: 45 km/h

Das Fahrzeug wurde am 22.2.1963 vom Bundesbahn-Maschinenamt Fulda als Köf 11 032 abgenommen und war bis zu Ihrer Ausmusterung bei der DB am 30.8.1999 bei verschiedenen Dienststellen, zuletzt bei DB Cargo im Einsatz. Im Januar 2000 ging die Lok ins Eigentum des Hartsteinwerks Johannes Düro, Taben-Rodt (Saar) über und war hier fünf Jahre lang als Rangierlok tätig. Anschließend kam sie zur Kleinbahn Leeste und war danach in der Holzverladung im Raum Gießen im Einsatz.

Die Lok ist museal besonders interessant, da sie als eine der ersten Baureihe noch über die alten Loklaternen verfügt.

Köf 11 098

Diesellokomotive Köf III (BR 332) [btf.]

Fahrzeugregister-Nr.: 98 80 3332 098-3 D-AKO; 
ex Köf 11 098; ex DB 332 098-3 
Hersteller: O&K 26336; Baujahr: 1963
Leistung: 240 PS; Höchstgeschwindigkeit: 45 km/h
Letzte (DB-)Dienststelle: Bw Saarbrücken

Die Kleinlokomotiven der Leistungsgruppe (Lg) III wurden bei der Deutschen Bundesbahn Ende der fünziger Jahre als Nachfolgebaureihe der Lg II geplant, um den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden. Aus den Prototypen BR 331 001 bis 003 (Köf 10) und 332 002, 005, 701, 702 und 801 entwickelte man die Vorserienloks der Baureihe 332 (Köf 11; 332 006 bis 036), die 1962/63 gebaut wurden. 332 098 gehört zur 1.Bauserie (332 037 bis 117, 901). Insgesamt wurden 317 Loks mit Kettenantrieb in Dienst gestellt. Die 332 weisen eine Vmax von 45 km/h auf. Im Jahre 2002 schied die letzte Lok dieser Baureihe bei der DB aus. 

Köf 11 312

Diesellokomotive Köf III (BR 332) [btf.] 

Fahrzeugregister-Nr.: 98 80 3332 312-8 D-AKO
ex DB 332 312-8, ex ESG 4
Hersteller: O&K 26427; Baujahr: 1966
Leistung: 240 PS; Höchstgeschwindigkeit: 45 km/h

Das Fahrzeug wurde am 7.4.1966 beim Bundesbahn-Maschinenamt Saarbrücken abgenommen und am 27.4.1966 beim Heimat-Bahnbetriebswerk Saarbrücken-Hbf in Dienst gestellt. Später war die Lok im Bw Trier und Bw Frankfurt/Main 2 beheimatet. Zuletzt war sie bei der Eisenbahn-Service-Gesellschaft, Rudersberg, im Bauzugdienst eingesetzt.

In 2017 haben wir die Lok wieder ins Saarland zurückgeholt. Inzwischen wurde sie auch äußerlich wieder in ihren Ursprungszustand zurückversetzt. Bei der OstertalBahn wird sie im Museumszugdienst eingesetzt.

Köf 6696

Diesellokomotive Köf II (BR 323) [btf.]

ex DB 323 694-0
Hersteller: A. Jung, Lokfabrik, Jungenthal, Fabrik-Nr. 13134 
Baujahr: 1959

Die Kleinlokomotiven der Leistungsgruppe II wurden bei der Deutschen Reichbahn Gesellschaft (DRG) ab 1932 zur Beschleunigung des Güterverkehrs für den leichten Rangierdienst auf kleinen und mittleren Bahnhöfen und den Arbeitszugdienst entwickelt. Sie gehörten zu den „Pionieren“ der Dieseltraktion bei Eisenbahnfahrzeugen. Die Loks bewährten sich so gut, dass die DB nach dem Krieg weitere Fahrzeuge dieses Typs beschaffte und im Rangierdienst sowie vor Arbeits- und Übergabezügen einsetzte. Die letzten Loks der BR 323 wurden bei der DB bereits 1999 ausgemustert.
Bei der Ostertalbahn dient Köf 6696 als Reservelok im Museumszug und wird im Rangierdienst im Bf Schwarzerden eingesetzt.

V 60 413

Diesellokomotive V 60 (BR 260/360) [nicht btf.]

Fahrzeugregister-Nr.: 98 80 3360 413-9 D-AKO
ex V 360 01 EMN; ex DB 360 413-9 
Hersteller: MaK 600 171; Baujahr: 1958; Leistung: 650 PS
Höchstgeschwindigkeit: 30 km/h (Rangiergang) / 60 km/h (Streckengang)

Die DB-Baureihe V 60 wurde von der Deutschen Bundesbahn ab 1951 als Rangierlokomotive entwickelt. Sie kam aber nicht nur im Rangierdienst, sondern auch vor leichten Güter- und Personenzügen zum Einsatz; auch Arbeitszüge gehörten zu Ihrem Aufgabenfeld. Über viele Jahre war die Baureihe vor Übergabezügen zur Fa. IWS in Schwarzerden auch auf der Ostertalbahn unterwegs.
Die am 18.9.2012 in ihren neuen Heimatbahnhof Schwarzerden überführte Lok sollte aufgrund der Steigungen im Ostertal künftig vor den längeren Zügen der Ostertalbahn zum Einsatz kommen. Aufgrund eines aktuell nicht behebbaren Motorschadens, wird die Lok bis auf weiteres nicht eingesetzt werden können.

Waggons des Museumszuges

Wagen 201

Reisezugwagen BD3yg [btf.]

Fahrzeugregister-Nr.: 75 80 9329 030-5 D-AKO;
ex DB 60 80 99 25 841-0 Wohn-Werkstattwagen 480 
ex DB 50 80 23-11 285-9, ex (B3yge) 87 940 761 
Reisezugwagen 2.Klasse- mit Gepäck-/Fahrradabteil  
Hersteller: AW Neuaubing; Baujahr: 1955

Im Rahmen des Umbauwagenprogramms beschaffte die Deutsche Bundesbahn in der Zeit von 1955 bis 1958 auch eine größere Anzahl von Wagen der 2.Klasse mit einem Gepäckraum. Der Gepäckraum kann durch die Fahrradständer bei den planmäßigen Museumsbahnfahrten der Ostertalbahn als zusätzliches Fahrradabteil dienen. Das Fahrgastabteil mit der vom Einstiegsraum aus zugänglichen Toilette verfügt über Sitzbänke aus Rohrkonstruktion und Kunstlederpolsterung der 2.Klasse mit 33 Sitzplätzen.

Wagen 202

Reisezugwagen B3yg [btf.]

Fahrzeugregister-Nr.: 75 80 2329 109-2 D-AKO; 
ex DB 60 80 99-26 341-0 Aufenthaltswagen454 
Hersteller: AW Karlsruhe
Baujahr: 1958

Nach dem 2. Weltkrieg stieg der Bedarf an Reisezugwagen bei der Deutschen Bundesbahn stark an. Unter Verwendung und Veränderung der Untergestelle von mehreren Tausend alter Reisezugwaggons entstanden von 1954 bis 1958 sog. „Umbauwagen“. Durchgeführt wurde dieses Umbauprogramm in den AW Ludwigshafen, Limburg, Neuaubing, Hannover, Karlsruhe und Saarbrücken. 
Wagen 202 wurde aus dem zuletzt als Aufenthaltswagen454 genutzten 3yg-Wagen 
ex DB 60 80 99 - 26 341-0 als 2.Klasse-Wagen rekonstruiert. Der Waggon verfügt im Großraumabteil mit Kunstledersitzbänken über 62 Sitzplätze.

Wagen 204

Gesellschaftswagen WG3yg [btf.]

Fahrzeugregister-Nr.: 75 80 2329 110-0 D-AKO
ex DB 60 80 99 - 26 342-8 Aufenthaltswagen454 
Hersteller: AW Hannover  
Baujahr: 1957

Historisches Vorbild dieses Fahrzeuges ist der Speisewagen des Sonderzuges „Deutsche Weinstraße“. Der Umbau von acht 3yg-Wagen der Bauart 835 für den Sonderzug erfolgte 1967. Die Wagen dieses Sonderzuges waren einheitlich in der blau/beigen Sonderlackierung ausgeführt. Der Zug war im Bf Ludwigshafen beheimatet. Die Fahrzeuge wurden 1983 ausgemustert. Der Sonderzug kam wiederholt auch auf der Ostertalbahn zum Einsatz. So zum Beispiel am 15. Mai und 11. Juni 1978 als Sonderzug vom Ostertal nach Güls/Mosel. Der Zug am 15. Mai 1978 verkehrte zum Jubiläum "40 Jahre Ostertalbahn" als DB-Touristik-Sonderzug.

Unser Wagen ist mit 40 Plätzen an 10 Tischen ausgestattet und wird als Gesellschaftswagen insbesondere auch im Rahmen von Charterfahrten im Museumsug eingesetzt. Darüber hinaus ist der Wagen als Trauzimmer für das Standesamt Ottweiler zugelassen und kann somit im Rahmen einer Charterfahrt für Hochzeiten angemietet werden.

Wagen 208

Reisezugwagen C3yg [btf.]

Fahrzeugregister-Nr.: 75 80 2329 111-8 D-AKO
ex DB 61 718-3 Aufenthaltswagen454
Hersteller: unbekannt 
Baujahr: ab 1954

Dreiachsige Umbauwagen wurden als 3.Klasse-Wagen 1954/55 zu Beginn des Umbauprogramms der Deutschen Bundesbahn als C3yg-54 u.a. auch im AW Saarbrücken gebaut. Nachdem 1956 die 3.Wagenklasse bei der DB abgeschafft wurde, wurden diese Wagen als B3yg-54 geführt. 

Mit seinen Holzbänken ist der 3.Klasse-Wagen ein besonderer Blickfang unseres Museumszuges auf der Ostertalbahn. Er wurde aus einem zuletzt als Aufenthaltswagen genutzten Bauzugwagen rekonstruiert und erhielt im November 2002 wieder seine Zulassung als Reisezugwagen. Der Waggon verfügt über 60 Sitzplätze im Großraumabteil.

Wagen 217

Gesellschaftswagen WG3yg [btf.]

ex DB 60 80 99-26 343-6 Aufenthaltswagen454
Hersteller: AW Limburg
Baujahr: 1957

Der Wagen wurde als weiterer Gesellschaftswagen WG3yg fertiggestellt. Das Großraumabteil verfügt über 40 Sitzplätze an 10 Tischen, so dass mit dem Wagen 204 nun eine Kapazität für insgesamt 80 Personen in den beiden Gesellschaftswagen zur Verfügung steht.

Der Wagen wird als 1.Klasse-Waggon im Fahrzeugpark der Ostertalbahn geführt.

Wagen 221

Gesellschaftswagen WG3ygk [btf.] 

ex DB 60 80 99-25 482-3 Wohn-Schlafwagen427

Dieser Waggon ist das "Herz" unseres Zuges. In ihm sind das Buffet, die Küche, das Dienstabteil mit Zugführer-Arbeitsplatz, die Wasserversorgung und eine Toilette untergebracht. 

Wagen 309

Personenzugbegleitwagen Gls 205 [btf.]

Fahrzeugregister-Nr.: 27 80 1342 001-5 D-AKO
ex DB 40 80 945 6 112-8 Gerätewagen 
Hersteller: unbekannt 
Baujahr: ab 1955

Die Bauart Gls 205 entstand durch den Umbau von gedeckten Güterwagen der Gattung Gklm 191, die ab 1955 als Gms 54 gebaut wurden. Das Fahrzeug wurde später zum Gerätewagen 633 umgebaut und als Dienstwagen in den Bauzug übernommen.

Bei der Ostertalbahn wurde er farblich wieder in seinen Ursprungszustand zurückversetzt und wird als Personenzugbegleitwagen eingesetzt. Neben seiner Zweckbestimmung als Generatorwagen wird er auch zum Fahrradtransport genutzt.

Bahndienstfahrzeuge

Schwerkleinwagen Klv 53-1

Rottenkraftwagen [btf.]

Hersteller: ROBEL 
Baujahr: 1977; ex DB Klv 53 0679-0

Ladegewicht 8.000 kg; Anhängelast 42 t;  
mit Meiller-Kran 3.000 kg 
Das Fz wurde am 14.12.1977 vom MA Saarbrücken abgenommen und gehörte seitdem zum Bw St. Wendel. 

Das Fahrzeug wird heute zusammen mit dem ursprünglich ebenfalls beim Bw St. Wendel beheimateten Anhäger vom Typ Kla 03 im Rahmen der baulichen Unterhaltung der Ostertalstrecke eingesetzt.

Schwerkleinwagen Klv 53-2

Rottenkraftwagen [btf.] 

Hersteller: Waggon Union GmbH, Berlin  
Baujahr: 1981 
ex DB Klv 53 0816-8

Ladegewicht 7.000 kg; Anhängelast 42 t;  
mit ATLAS-Kran 3.000 kg

Das Fz wurde am 30.03.1981 vom MA Saarbrücken abgenommen und gehörte bis 31.05.1989 zum Bw Saarbrücken 1 Bw Ast St. Wendel und ab 01.06.1989 zum Glb Homburg(S)

Kla 03-1

Anhänger für Rottenkraftwagen [btf.]

Hersteller: Waggon Union, Berlin 
Baujahr: 1971
ex DB Kla 03 0289
Ladegewicht 10.000 kg 

Das Fahrzeug wurde am 15.12.1971 vom MA Saarbrücken abgenommen und gehörte seitdem zum Unterhaltungsbestand des Bw St. Wendel. Es wurde anlässlich der HU im Dezember 2016 mit einer neuen Ladefläche aus Tränenblechen ausgestattet und erhielt abnehmbare Rungen auf beiden Längsseiten.

Kla 03-2

Anhänger für Rottenkraftwagen [btf.]

Hersteller: Schöma
Baujahr: 1973
ex DB Kla 03 0340
Ladegewicht 10.000 kg 

Das Fahrzeug ist am 9.4.1973 beim Bw St. Wendel abgenommen und in Betrieb genommen worden.

Turmtriebwagen 701 116-6

[mus./in Aufarbeitung]

ex 6220 Esn
Hersteller: Waggonfabrik Uerdingen AG; Fabr. Nr. 72824  
Baujahr: 1967
LüP: 13,95 m; Dienstgewicht: 24,4 t; Hg: 90 km/h

Die Turmtriebwagen der Baureihe 701 wurden aufgrund der positiven Erfahrungen mit Schienenbussen der Baureihe VT 95 bei der Deutschen Bundesbahn in den Jahren 1955 bis 1974 in 13 Bauserien mit insgesamt 167 Fahrzeugen beschafft. Davon wurden nur 15 von der Waggonfabrik Uerdingen, darunter 701 116, alle übrigen von WMD bzw. deren Nachfolgerin MBB gebaut.
Die Fahrzeuge wurden zum Bau und für Unterhaltungsarbeiten im elektrischen Streckennetz eingesetzt. Dafür befinden sich auf dem Dach eine höhen- und seitenverstellbare hydraulische Arbeitsbühne und ein Stromabnehmer zu Erdungszwecken und zur Spannungsmessung.

Fz 503

Gleisbauschienenkran (Bauart 007) [funktionsfähig]

Hersteller: Krupp-Ardelt Fabr. Nr. 206800  
Typ: EDK 732; Eigengewicht: 96 t
Baujahr: 1978; 
ex DB 97 82 46 001 17-3, ex 80 80 97 90 018-3 
Tragkraft: 45 t 
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h; bei Eigenfahrt: 5 km/h 
dieselhydraulischer Antrieb

Fz 504 (privat)

Eisenbahndrehkran (Bauart 107) [mus.]

Hersteller: VEB Schwermaschinenbau S.M.Kirow, Leipzig 
Fabr. Nr. 1380098 (Kran-Nr. 98) 
Typ: EDK 300/5 
Baujahr: 1990; 
ex DB 97 82 310 0 217-8  
Tragkraft: 50 t  
dieselelektrischer Antrieb 
Letzte Dienststelle: Maschinenpool NL Karlsruhe
Das Fahrzeug befindet sich in Privateigentum.

Wagen 203

Wohnschlafwagen 430 [mus.]

ex DB 60 80 99 - 25 483-1

Das Fahrzeug wird bei der Ostertalbahn als Küchen- und Lagerwagen genutzt.

Wagen 206

Bauleiterwagen 402 [mus.] 

ex DB 60 80 99 24 887-4 
Letzte Heimatdienststelle: Gleisbauhof Homburg (Saar)

Das Fahrzeug wird bei der Ostertalbahn als Ausstellungswagen genutzt.
 

Wagen 207

Wohnschlafwagen 430 [mus.]

ex DB 75 123-0; ex DB 60 80 99-25 916-0
Letzte Heimatdienststelle: Gleisbauhof Homburg (Saar)

Das Fahrzeug wird bei der Ostertalbahn als Aufenthalts- und Kinowagen genutzt.

Wagen 209

Wohn-Werkstattwagen 587 [mus.]

ex DB 60 80 99 - 25 324-7 Wohn-Werkstattwagen 
Hersteller: AW Limburg
Baujahr: 1958
Letzter Heimatbahnhof: Bw Saarbrücken 3

Das Fahrzeug wird bei der Ostertalbahn als Ausstellungswagen genutzt.

Wagen 210

Wohn-Werkstattwagen 587 [mus.]

ex DB 60 80 99-25 386-6 
Letzter Heimatbahnhof: Bw Saarbrücken 3

Das Fahrzeug wird bei der Ostertalbahn als Werkstattwagen genutzt.

Wagen 222

Küchenbeiwagen 517 [mus.]

ex DB 60 80 99-29 378-9

Da der Wagen als Küchenbeiwagen mit einem isolierten Abteil ausgestattet ist, wird er beim AkO für die Aufbewahrung von frostempfindlichen Material verwendet.

Aktuell wird der Wagen äußerlich wieder komplett aufgearbeitet.

Wagen 305

Werkstattwagen 613 [mus.]

ex DB 61 724-1; ex DB 40 80 94 55 815-7
Letzter Heimatbahnhof: Hanau Nord

Wagen 306

Werkstattwagen 613 [mus.]

Hersteller: Waggonfabrik Gebr. Lüttgens, Saarbrücken-Burbach  
Baujahr: 1955; LüP: 10,6 m
ex DB 61 726-7

Dieser Waggon stellt einen Teil saarländischer Eisenbahngeschichte dar: 1955 in Saarbrücken-Burbach gebaut wurde er als Gms 55 an die Eisenbahnen des Saarlandes (EdS) geliefert. Die Waggonfabrik Gebr. Lüttgens in Burbach entstand 1871. Sie produzierte vor allem Eisenbahngüterwagen und beschäftigte zeitweise bis zu 300 Arbeiter. Im Jahre 1957 wurde er von der Deutschen Bundesbahn übernommen und Mitte der 60er Jahre in die Bauart Gs 206 umgezeichnet.

Anfang der 80er Jahre erfolgte der Umbau in einen Werkstattwagen des Gleisbauzuges. Dementsprechend wird er bei der Ostertalbahn heute als Werkstatt genutzt.

Wagen 307

Gerätewagen 631 [mus.]

ex DB 40 80 945 5 590-6  
Gedeckter Güterwagen auf Basis eines Gklms 207.

Wagen 308

Gerätewagen 633 [mus.]

ex DB 40 80 945 6 194-6 
Eigengewicht: 12.180 kg; LüP: 10,6 m

Ehemaliges Fahrzeug der BD Saarbrücken. 
Letzter Heimatbahnhof: Gleisbauhof Homburg (Saar)

Wagen 310

Niederbordwagen Kbs 442 [btf.]

(mit Bremserbühne)
ex DB 75 044-8 

Auch diese ab 1958 an die Deutsche Bundesbahn gelieferten Fahrzeuge dienen vor allem zur Beförderung von Fahrzeugen und Gütern mit großem Raumbedarf. Die sechs Seitenwandklappen und die beiden Stirnwandklappen sind aus Stahlblech gefertigt. Das Geländer des Bremserstandes ist umklappbar ausgeführt.

Der Wagen wurde bei der Ostertalbahn wieder aufgearbeitet und in der gelben Farbe der Bahndienstwagen lackiert.

Wagen 320

Werkstattwagen 611 [mus.]

ex DB 40 80 945 0 016-7 
Eigengewicht: 10.400 kg; LüP: 10,0 m
Gedeckter Güterwagen Gs

Der Wagen wird bei der Ostertalbahn als Lagerwagen genutzt.

Wagen 327

Schotterwagen Typ Fcs 100E5 [funktionsfähig]

ex 23 88 6450 063-8
Baujahr: 1968

Baumaschinen

Fz 501

Schaufellader [btf.]

Hersteller: AHLMANN Maschinenbau 
Typ: AS 10
Baujahr: 1990
Hg: 20 km/h

Fz 502

Zweiwegebagger [btf.]

Nebenfahrzeug-Nummer: Klv 97 51 54 505 6-9 
Hersteller / Typ: ATLAS 1602 EK-ZW 
Typ: 1602 EK-ZW
Baujahr: 1986

Zweiwegefahrzeug für wahlweisen Betrieb auf öffentlichen Straßen und Schienen; ausgerüstet mit hydraulisch absenkbaren Schienenspurrollen und mit je einer Rangierkupplung vorn und hinten.

Güterwagen

Wagen 314

Gedeckter Güterwagen Gs 212 [mus.]

Hersteller: Waggonfabrik Uerdingen 
Baujahr: 1957 
Eigengewicht: 12.150 kg; LüP: 10,8 m
ex DB 75 073-7, ex 01 80 125 2 324-9

Wie die meisten gedeckten Güterwagen zweiachsiger Bauart haben diese Waggons der Bauart 212 einheitliche Türöffnungen mit einer Breite und Höhe von 2000 mm. Die vier Lüftungsschieber je Wagenseite sind senkrecht zu verstellen und wie die Türen zollsicher zu verriegeln.

Der Waggon war bei der DB zuletzt als Bahnhofswagen des Bahnhofs St. Wendel eingesetzt.

Wagen 317

Gedeckter Güterwagen (Sonderbauart) Hbcs300 [mus.]

ex DB 75 814-4; ex DB 21 80 23 30 126-8
Eigengewicht: 13.710 kg; LüP: 14,0 m

Die gedeckten Güterwagen der Sonderbauart Hbcs 300 entsprechen in ihren Hauptmaßen weitgehend den gedeckten Güterwagen der Regelbauart 254. Das besondere bauliche Merkmal dieser Wagen sind jedoch die bis zum Dachaufsatz reichenden dreiflügeligen Türen in den Stirnwänden. Diese erlauben ein problemloses Beladen der Waggons auch mit langen und sperrigen Gütern.

Ehem. Bahnhofswagen des Bf Pirmasens Hbf

Wagen 318

Gedeckter Güterwagen Gls 205 [mus.]

Eigengewicht: 11.300 kg; LüP: 10,6 m
ex DB 75 810-2

Ehemaliger Bahnhofswagen des Bf Pirmasens.

Die Bauart Gls 205 entstand durch den Umbau von gedeckten Güterwagen der Gattung Gklm 191, die ab 1955 als Gms 54 gebaut wurden. 

Wagen 323

Gedeckter Güterwagen Gos245 [mus.]

ex DB 75 067-9
Eigengewicht: 12.300 kg; LüP: 12,5 m

Die Fahrzeuge der Bauart 245 bilden mit rund 13.000 Wagen (gebaut 1953 bis 1960) die größte Gruppe der zweiachsigen gedeckten Güterwagen. Ab 1953 sind die Wagen zunächst mit Bretterbekleidung, ab 1954 dann mit Plattenbekleidung aus unverdichteten Kunstharzholzplatten gebaut worden. Das Dachgerippe wird von den Dachrahmen und 13 Spriegeln gebildet und mit 1,3 mm starken Aluminiumplatten auf einer Holzverschalung von 20 mm bekleidet. 1994 gelangten noch 1.460 Wagen zur DB AG.
Die letzten Wagen dieser Baureihe wurden bei der DB AG bis Ende 2000 ausgemustert.
Ehemaliger Bahnhofswagen des Bw Saarbrücken 2 / R.Gr.

Wagen 324

Gedeckter Güterwagen (Sonderbauart) Hbcs300 [mus.]

ex DB 75 065-3; ex DB 21 80 233 0 396-7
Eigengewicht: 13.710 kg; LüP: 14,0 m

Die gedeckten Güterwagen der Sonderbauart Hbcs 300 entsprechen in ihren Hauptmaßen weitgehend den gedeckten Güterwagen der Regelbauart 254. Das besondere bauliche Merkmal dieser Wagen sind jedoch die bis zum Dachaufsatz reichenden dreiflügeligen Türen in den Stirnwänden. Diese erlauben ein problemloses Beladen der Waggons auch mit langen und sperrigen Gütern.

Ehemaliger Bahnhofswagen des Bw Saarbrücken 2

Wagen 325

Gedeckter Güterwagen Gos245 [mus.]

ex DB 75 068-7; ex DB 21 80 141 1 763-2
Eigengewicht: 11.940 kg; LüP: 12,5 m

Die Fahrzeuge der Bauart 245 bilden mit rund 13.000 Wagen (gebaut 1953 bis 1960) die größte Gruppe der zweiachsigen gedeckten Güterwagen. Ab 1953 sind die Wagen zunächst mit Bretterbekleidung, ab 1954 dann mit Plattenbekleidung aus unverdichteten Kunstharzholzplatten gebaut worden. Das Dachgerippe wird von den Dachrahmen und 13 Spriegeln gebildet und mit 1,3 mm starken Aluminiumplatten auf einer Holzverschalung von 20 mm bekleidet. 1994 gelangten noch 1.460 Wagen zur DB AG.
Die letzten Wagen dieser Baureihe wurden bei der DB AG bis Ende 2000 ausgemustert.
Ehemaliger Bahnhofswagen des Bw Saarbrücken 2.

Wagen 326

Gedeckter Güterwagen (Sonderbauart) Tbis 871 mit Schiebedach und Schiebewänden [mus.]

Hersteller: Rheinstahl - Siegener Eisenbahnbedarf AG (SEAG)
Baujahr: 1962; Fabr.-Nr. 39434; ex DB 21 80 078 0 195-2
Eigengewicht: 14.260 kg; LüP: 14,0 m

Die Waggons der Bauart 871 wurden ab 1962 als Klmmgks 68 in einer Serie von insgesamt 1.059 Fahrzeugen gebaut. Ab 1965 wurden sie in Tbis 871 umgezeichnet.  1994 wurden noch 840 Wagen der Bauart von der DB AG übernommen. Bis 2006 sank der Bestand auf 35 Fahrzeuge und Ende 2008 waren alle Wagen dieser Bauart ausgemustert.
Unser Waggon war zuletzt stationär als Lager beim Umweltbahnhof der Gemeinde Wadgassen im Einsatz und sollte verschrottet werden. Er wurde dem AkO freundlicherweise von der Gemeinde überlassen und wurde am  4.8.2010 nach Schwarzerden überführt.

Gastfahrzeuge

52 8147-2 (privat)

Dampflokomotive der Baureihe 52.80 (Reko) [mus.]

Rekonstruktion: 23.09.1965 - 19.10.1965
rekonstruiert aus: 52 2648
Hersteller: Henschel; Fabriknummer: 27826
Baujahr: 1944
Leistung: 1177 kW / 1600 PSi; Höchstgeschwindigkeit: 80km/h

Die Lokomotive stand nach ihrem Dienstende bis 2006 in Quedlinburg vor einem Hotel als Sockellok. Danach wurde sie von einem Privatmann erworben und in mehreren Teilen (Fahrwerk, Kessel, Führerhaus und Tender) per Tieflader nach Schwarzerden transportiert. Dort sollte sie ursprünglich als Ersatzteilspender für die Schwesterlok 52 8039-1 dienen. Aktuell wird die Lokomotive aufwändig abgeschliffen und optisch wieder auf den neusten Stand gebracht, um sie vor dem weiteren Verfall zu schützen.

795 627 (VT) und 995 497 (VB) (privat)

Schienenbus vom Typ VT 95 und Beiwagen

Die beiden Fahrzeuge befinden sich im Eigentum der IG Nationalparkbahn Hunsrück-Hochwald. Die Fahrzeuge wurde im September 2019 per Tieflader nach Schwarzerden transportiert und werden dort durch die IG wieder technisch und äußerlich aufgearbeitet.

Im Laufe der Jahre haben uns auch so einige Fahrzeuge bereits wieder verlassen.

Lesen Sie hier mehr über die ehemaligen Fahrzeuge bei der Ostertalbahn.